Das Geheimnis des verlassenen Bunkers

von Judith Heidrich

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Ein Urban Explorer erlebte den Schrecken seines Lebens – und machte die Entdeckung des Jahrhunderts – nachdem er versehentlich durch eine verborgene Luke in einen verlassenen unterirdischen Bunker gestürzt war.

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Der Moderator eines beliebten Kanals über verlassene Orte wanderte durch ein Waldstück, als plötzlich der Boden unter ihm nachgab. Er fiel mehrere Meter in völlige Dunkelheit und landete in einem, was sich als längst vergessener Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges herausstellte.

„Eine Sekunde gehe ich noch, im nächsten Moment falle ich in ein Loch. Als ich meine Handytaschenlampe einschaltete, traute ich meinen Augen nicht.“

Was er darin fand, übertraf alle Erwartungen:

Der Bunker war unheimlich gut erhalten – Militäruniformen hingen an Gestellen, verstaubte Funkgeräte standen auf Schreibtischen, und Reihen von Konserven säumten die Wände. Doch der eigentliche Schock kam, als er tiefer vordrang.

In einem versiegelten Raum am Ende eines Korridors entdeckte er Dutzende Holzkisten mit fremden Insignien. Nachdem er eine geöffnet hatte, fand er, was wie Artefakte aus dem Zweiten Weltkrieg aussah – Medaillen, Dokumente und offenbar persönliche Gegenstände von Soldaten.

„Das ist nicht nur ein Bunker“, flüsterte er im Video. „Das ist eine Zeitkapsel. Hier wurde vielleicht 80 Jahre lang nichts angefasst.“

Innerhalb weniger Tage spülte das Video Millionen von Aufrufen ein und löste hitzige Debatten unter Historikern und Militärenthusiasten aus. Einige behaupteten, der Bunker könnte für geheime Operationen genutzt worden sein, andere vermuteten, es handele sich lediglich um ein vergessenes Versorgungslager.

Die örtlichen Behörden haben den Eingang inzwischen versiegelt und eine Untersuchung eingeleitet. Historiker arbeiten nun daran, den Ort zu dokumentieren, bevor Gegenstände entfernt werden.

„Ich kam hierher für einen ruhigen Spaziergang“, lachte der Blogger nervös. „Ich ging mit dem Gefühl, als wäre ich im Jahr 1945 gelandet.“