In der Schweiz sind Winterabende eine wahre Kunstform. Wenn es draußen -10 °C kalt ist und der Kamin knistert, beginnt ein besonderes Ritual: Gemütlichkeit. Diesen Zustand pflegen die Schweizer bewusst, selbst in ihren modernsten Wohnungen.
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Sanftes Licht ist dabei entscheidend. Kerzen, Lichterketten und warme Tischlampen ersetzen helles Licht. Deckenleuchten werden im Winter selten eingeschaltet – sie stören die gemütliche Atmosphäre. Stattdessen nutzen die Schweizer viele sanfte Lichtquellen, die ein faszinierendes Schattenspiel erzeugen.
Textilien spielen eine wichtige Rolle: Wolldecken, Schaffellsessel, Strickkissen. Alles ist natürlich, warm und fühlt sich angenehm an. Selbst in den minimalistischen Zürcher Interieurs findet eine handgefertigte Decke ihren Platz.
Das Essen steht im Mittelpunkt des Abends. Es kann ein einfaches, selbstgemachtes Fondue oder frisch gebackenes Birnbrot sein. Die Schweizer backen im Winter besonders gern: Der Duft von Zimt und Äpfeln erfüllt das Haus und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit.
