Snowboarden in der Schweiz: Ein Paradies für Freerider und Trickster

von Judith Heidrich

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Die Schweiz gilt als inoffizielle Welthauptstadt des Snowboardens. Sie bietet ideale Bedingungen für alle Disziplinen, von Parks mit Jumps bis hin zu wilden Freeride-Gebieten. Besonders beliebt ist Laax in Graubünden, ein als „Snowboard Friendly“ zertifiziertes Skigebiet, in dem jährlich Events der World Snowboard Tour und des Snowboard-Weltcups stattfinden.

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Einer der größten Vorteile der Schweiz ist ihre Schneesicherheit. Dank der Höhenlage und effizienter Beschneiungsanlagen bleiben die Pisten selbst in milden Wintern in exzellentem Zustand. Snowboarder wissen dies zu schätzen, denn stabiler Schnee ist essenziell für Sicherheit und Fahrspaß. Viele Skigebiete, darunter Davos und St. Moritz, nutzen Kunstschnee nur in Ausnahmefällen und bewahren so den natürlichen Zustand der Pisten.

Die Snowboard-Infrastruktur ist erstklassig. Funparks mit Halfpipes, Rails und Boxen gibt es in fast jedem größeren Skigebiet. Laax beherbergt mit Crap Sogn Gion einen der größten Snowparks Europas, wo Anfänger und Profis gleichermaßen in sicherer Umgebung ihre Fähigkeiten verbessern können. Nachtskifahren, Snowboardcamps und Meisterkurse von Champions machen das Lernen zum Vergnügen.

Auch die Freeride-Community findet in der Schweiz ihr Paradies. Das Wallis, insbesondere die Region 4 Vallées, ist bekannt für seinen Tiefschnee und seine unberührten Pisten. Wichtig ist jedoch: Freeriding erfordert Vorbereitung, Kenntnisse der Lawinensicherheit und idealerweise einen Guide. Die Schweiz betreibt das SLF (Institut für Schnee- und Lawinenforschung), das täglich Lawinenwarnungen veröffentlicht.

Lokale Snowboardschulen bieten Kurse für alle Altersgruppen an. Programme für Teenager sind besonders beliebt – die Kombination aus Lernen, Geselligkeit und Freiheit zieht junge Leute aus ganz Europa an. Für Erwachsene werden Privatstunden angeboten, die sich auf Technik oder Stil konzentrieren.

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