Eisschnelllauf und Eislaufen: Winterzauber auf den Schweizer Seen und Eisbahnen

von Judith Heidrich

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Eislaufen zählt zu den romantischsten Winteraktivitäten in der Schweiz. Moderne Hallen- und Freilufteisbahnen gibt es in Großstädten wie Zürich, Genf und Bern. Doch der wahre Zauber beginnt, wenn die Seen zufrieren: in Lugano, Biel und vor allem in St. Moritz.

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Der Silser See im Engadin ist einer der eissichersten Seen des Landes. Jeden Winter, wenn die Bedingungen günstig sind, erlauben die lokalen Behörden das Eislaufen im Freien. Dieses Ereignis lockt Tausende von Menschen an, von Pärchen Händchen haltend bis hin zu professionellen Eiskunstläufern.

Auch der Eisschnelllauf hat hier eine lange Tradition. Schweizer Eisschnellläufer nehmen regelmäßig an Weltmeisterschaften teil, und Davos beherbergt eine der ältesten Eishallen Europas. Hier finden Trainingseinheiten, Wettkämpfe und öffentliche Vorträge zur Eissicherheit statt.

Es gibt zahlreiche Schulen für Anfänger. Besonders beliebt sind Eiskunstlaufgruppen für Kinder. In Genf findet beispielsweise im Januar ein Eiskunstfestival statt, bei dem junge Talente ihr Können vor Publikum zeigen.

Eislaufen ist nicht nur Sport, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis. Viele Familien verbringen, wie schon im 19. Jahrhundert, ihre Wochenenden auf der Eisbahn. Es ist eine einfache, günstige und unterhaltsame Möglichkeit, Zeit im Freien zu verbringen.

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