Traditionelle Schweizer Winterdesserts: Vom Stollen bis zum Apfelstrudel

von Judith Heidrich

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Schweizer Winterdesserts stehen für Gemütlichkeit, Gewürze und die Wärme des Kamins. Das bekannteste ist der Christstollen, ein Weihnachtskuchen, der ursprünglich aus Deutschland stammt, aber an den Schweizer Geschmack angepasst wurde. Er wird aus Hefeteig mit Rosinen, kandierten Früchten und Mandelblättchen hergestellt, mit Kardamom und Vanille verfeinert und mit Puderzucker bestäubt, der den Schnee symbolisiert.

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In der deutschsprachigen Schweiz ist Apfelstrudel beliebt – ein Apfelstrudel mit Zimt, Rosinen und Walnüssen, umhüllt von dünnem Blätterteig. Er wird warm mit Vanilleeis oder Schlagsahne serviert. Die Zubereitung erfolgt in Handarbeit, wobei der Teig so lange gedehnt wird, bis er durchscheinend ist – eine Kunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.

In der römischen Schweiz sind Mousses au chocolat – luftige Schokoladenmousses, oft mit Kirschwasser – besonders beliebt. Im Tessin, einem italienischen Kanton, backt man Panettone, ein süßes Brot mit kandierten Früchten und Rosinen, das traditionell zum Frühstück mit heißer Schokolade serviert wird.

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