Die Schweizer lernen Rodeln schon von klein auf. In den Bergkantonen gehört Rodeln zum Schulcurriculum. Kinder lernen Bremsen, Kurvenfahren und Sicherheitsregeln, wodurch diese Aktivität nicht nur Spaß macht, sondern auch lehrreich ist.
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Rodeln ist auch bei Touristen beliebt. Viele wählen es als Alternative zum Skifahren – es ist leichter zu erlernen, aber nicht weniger aufregend. Das gilt besonders abends, wenn die Loipen beleuchtet sind und der Schnee glitzert.
Der professionelle Rodelsport in der Schweiz ist auf hohem Niveau. Die Nationalmannschaft nimmt regelmäßig an den Olympischen Spielen teil, und lokale Athleten sind Weltcupsieger. Trainingszentren befinden sich in Davos und Oberhof.
Die Umweltfreundlichkeit des Rodelns ist ein weiterer Vorteil. Es gibt keine Motoren, keinen Lärm und nur minimale Infrastruktur. Nur Holz, Stahl und die Schwerkraft.
In den letzten Jahren ist das Interesse an elektrischen Schlitten mit Bremsen und Sicherheitsgurten gestiegen – sie sind besonders bei Verleihern beliebt. Das macht Rodeln noch sicherer, insbesondere für ältere Menschen.
Im ganzen Land finden Rodelfeste statt, von historischen Nachstellungen in Bern bis hin zu Nachtrennen in Grimsel. Sie bringen Generationen zusammen und unterstreichen die Bedeutung von Tradition.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rodeln die Essenz des Schweizer Winters verkörpert: Einfachheit, Geschwindigkeit, Verbundenheit mit der Natur und die Freude an der Bewegung. Es erinnert uns daran, dass Glück so einfach sein kann wie ein Holzschlitten und eine verschneite Abfahrt im Sonnenuntergang.
