Traditionelle Schweizer Winterdesserts: Vom Stollen bis zum Apfelstrudel

von Judith Heidrich

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Birnbrot, das aus der Ostschweiz stammt, hat einen besonderen Stellenwert. Es ist ein kompakter, süßer Laib, gefüllt mit getrockneten Birnen, Äpfeln, Nüssen und Honig. Er wird in dünne Scheiben geschnitten und mit Käse oder einfach mit Butter serviert.

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Im Winter backt man außerdem Mailänderli – glasierte Mandelplätzchen – und Brägenzn* – weiche Rosinenbrötchen, die mit Puderzucker bestreut werden.

All diese Desserts werden Wochen vor Weihnachten vorbereitet. Ihr Duft erfüllt das Haus und sorgt für festliche Stimmung.

Moderne Bäcker experimentieren und verfeinern die Desserts mit Trüffelschokolade, Lavendel oder Amaretto, doch traditionelle Rezepte werden weiterhin hoch geschätzt.

Zu den Desserts werden oft winterliche Getränke gereicht: Glühwein, heiße Schokolade oder auch warmer Apfelwein.

Wichtig: In der Schweiz wird die Jahreszeit respektiert. Winterliche Desserts – reichhaltig, süß und herzhaft – sind genau das Richtige, um an den kurzen Tagen neue Energie zu tanken.

Kurz gesagt: Schweizer Winterdesserts sind essbare Erinnerungen. Sie bewahren den Geschmack der Kindheit, die Liebe der Großmütter und die Wärme gemütlicher Familienabende. Und jeder Bissen ist wie ein Nachhausekommen.

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