Üben Sie „emotionale Distanzierung“: Ziehen Sie sich nicht zurück, aber lassen Sie sich auch nicht vollständig darauf ein. Stellen Sie sich vor, Sie beobachten die Situation von außen. Das hilft, Empathie zu bewahren, ohne zu verschmelzen.
Werbung
Es ist auch hilfreich zu sagen: „Ich kann deine Gefühle nicht kontrollieren, aber ich bin für dich da.“ Das gibt der anderen Person ein Gefühl der Unterstützung, entlastet Sie aber von der Verantwortung.
Das Überschreiten emotionaler Grenzen ist oft mit geringem Selbstwertgefühl verbunden. Viele denken: „Wenn ich nicht helfe, werden sie mich nicht lieben.“ Doch wahre Liebe erfordert keine Selbstaufopferung.
Das Setzen von Grenzen ist der Schlüssel zu gesunden Beziehungen. Man hört auf, ständig die emotionalen Probleme anderer zu lösen, und wird zu einem gleichberechtigten Partner.
Denk daran: Du musst andere nicht glücklich machen. Jeder ist für sein eigenes Wohlbefinden verantwortlich. Deine Aufgabe ist es, für dich selbst zu sorgen, damit du genügend Kraft hast, andere wirklich zu unterstützen, nicht nur zu retten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass emotionale Grenzen die Grundlage reifer Empathie bilden. Sie ermöglichen es dir, präsent zu sein, ohne dich selbst zu verlieren. Und in diesem Gleichgewicht entsteht wahre Intimität.
