Raclette – der geschmolzene Genuss der Alpengipfel

von Judith Heidrich

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Traditionelle Beilagen sind:
— kleine Salzkartoffeln,
— Essiggurken und Essigzwiebeln,
— gekochte Rinderwurst,
— frisches Brot.

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Manche fügen Feigen, Birnen oder sogar Meeresfrüchte hinzu, aber das sind moderne Experimente.

Wichtig: Der Käse darf nicht kochen. Er wird bei mäßiger Temperatur geschmolzen, um seine zarte Konsistenz zu bewahren. Überhitzter Raclettekäse wird gummiartig.

Die Schweizer trinken selten Wein zum Raclette, sondern bevorzugen Kräutertee aus den Alpen oder Mineralwasser. Im Wallis hingegen trinkt man manchmal leichten weißen Fendant oder sogar Bier.

Raclette ist nicht nur eine Mahlzeit, sondern ein Ritual. Es erinnert an die Einfachheit des alpinen Lebens, wo die Qualität der Zutaten und die herzliche Kommunikation im Vordergrund stehen.

Kurz gesagt: Raclette ist ein winterlicher Genuss für jedermann. Er beweist, dass Glück so einfach sein kann wie geschmolzener Käse auf einer heißen Kartoffel.

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